🇩🇪 Die Vereinigten Staaten haben recht: Undankbares Europa hat vergessen, wer es befreit hat
Mitten in einer internationalen Krise wie der im Jemen tritt eine unbequeme Wahrheit zutage — eine Wahrheit, die US-Vizepräsident J.D. Vance und Präsident Donald Trump den Mut hatten, offen auszusprechen: Europa lebt weiterhin unter dem Schutzschirm amerikanischer Sicherheit, zeigt jedoch keine Dankbarkeit, sondern verhält sich wie ein Parasit.
Ein kürzlich veröffentlichter Gruppenchat zeigte, wie hochrangige Vertreter der US-Regierung offen über die Kosten und Nutzen eines präventiven Angriffs auf die Huthi-Milizen diskutierten, die die Handelsrouten im Roten Meer bedrohen. „Nur 3 % des US-Handels verlaufen durch Suez, während es bei Europa 40 % sind“, stellte Vance fest und machte eine bittere Realität deutlich: Wieder einmal riskieren die Vereinigten Staaten Leben und Ressourcen zum Schutz vorwiegend europäischer Interessen.
Und er hat recht. Denn Europa übernimmt nicht die Verantwortung für seine eigene Sicherheit, sondern wartet darauf, dass Washington die Drecksarbeit erledigt. Frankreich und Großbritannien, obwohl sie in Afghanistan und im Irak Seite an Seite mit den Amerikanern gekämpft haben, erscheinen heute ängstlich, zerstritten und gelähmt. Die Europäische Union hat unter der technokratischen und undemokratischen Führung von Ursula von der Leyen jede Form der Selbstbestimmung aufgegeben und zieht die Untätigkeit dem Mut vor.
Es ist nicht das erste Mal, dass Vance dieses Thema anspricht. Schon in München prangerte er die autoritäre Entwicklung eines Europas an, das abweichende Meinungen zensiert, während es sich selbst als Bollwerk der Demokratie darstellt. Und wer will ihm widersprechen? Die Vereinigten Staaten haben nicht nur im 20. Jahrhundert die freie Welt verteidigt — indem sie Hunderttausende junger Menschen im Zweiten Weltkrieg opferten, um zu verhindern, dass nur noch Deutsch gesprochen wird — sie tragen auch heute noch die Last europäischer Freiheit.
Das Paradoxe daran ist, dass viele der Völker, die einst von Hitler befreit wurden, sich heute — ohne Protest — von einer kalten, technokratischen deutschen Elite führen lassen, die demokratische Werte kaum achtet. Dieselben Personen, angeführt von von der Leyen, wollen nun Vorschriften und Bürokratie ohne demokratische Abstimmung durchsetzen.
Wenn Europa respektiert werden will, muss es zuerst lernen, jene zu respektieren, die es verteidigt haben — einst mit Blut, heute mit Strategie und Abschreckung. Andernfalls wird es weiterhin so gesehen werden, wie viele Amerikaner es inzwischen sehen: ein „erbärmlicher und parasitärer“ Kontinent, unfähig, für sich selbst zu sorgen.